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Archive und Bibliothek

Die dokumentarischen Fonds des Uhrenmuseums von Le Locle bestehen aus einer spezialisierten Bibliothek in den Gebieten der Uhrmacherei und der Zeitmessung.
Bestehend aus ungefähr 2000 Titeln besitzt sie nebst den kürzlichen Monographien verschiedene Uhrmacherfachzeitschriften sowie ungefähr 200 ältere Werke, vor allem die Bücher von Ferdinand Berthoud.

Zusätzlich zu diesen gedruckten Werken besitzt das Museum folgende Manuskripte :

  • die Archive von Alfred Chapuis (1880-1958) nach seinem Tod dem Museum vermacht. Seine Archive umfassen die Arbeitsnotizen des Historikers der Uhrmacherei, seine gedruckten Artikel und gewisse seiner Manuskripte sowie eine grosse Anzahl von Photographien.
  • den Fonds Tardy-Lengellé, deponiert im Museum im Jahr 2002, zurzeit in der Phase der Klassifikation.

Das Museum bewahrt ebenfalls die alten Fabrikationsbücher der Firmen Jürgensen und Ulysse Nardin auf.

Die Dokumentationsfonds wurden im Verlaufe der letzten Jahre in einem Katalog informatisiert und mit einer genauen Materienindizierung versehen.

Bedingungen für die Konsultation der Archive und der Bibliothek

  • Die Konsultation der Archive und der Bibliothek kann nur erfolgen mit dem Einverständnis des Konservators, des Archivars oder der Gemeindeautorität.
  • Die Bewilligung ist im voraus einzuholen, telefonisch oder schriftlich, um den Besuchstermin festzulegen gemäss der Verfügbarkeit des Archivars.
  • Die Forscher haben keinen freien Zugang zu den Dokumenten. Ein Museumsangestellter übergibt ihnen die verlangten Dokumente und nimmt sie wieder zurück. Die seltenen oder wertvollen Dokumente werden ausschliesslich von den vom Museum bestimmten Personen manipuliert. Schäden durch die Forscher verursacht, werden ihnen belastet.
  • Falls Nachforschungen vom Museumspersonal vorgenommen werden müssen, kann eine finanzielle Beteiligung verlangt werden.
  • Konsultierte Dokumente die in einer Publikation zitiert oder reproduziert werden, müssen in der Bibliographie aufgeführt werden. Mindestens ein Exemplar von jeder Publikation ist dem Museum zu übergeben, für seine Archive oder seine Bibliothek.
  • Falls die Konsultation von Dokumenten unsere Besucher stören würde, wird sie ausserhalb der Öffnungszeiten durchgeführt.
  • Die durch die Forscher gemachten Photokopien und numerischen Photographien sind nur unter gewissen Bedingungen erlaubt, wie folgt:
    • jeder Fall benötigt eine Anfrage an den Archivar oder Konservator
    • nur eine beschränkte Anzahl von Kopien pro Dokument, Buch, Dossier usw. ist erlaubt
    • diese Kopien dürfen nur als Arbeitsdokumente verwendet werden
    • das Museum behält sich das Recht vor, von jeder numerischen
    • Aufnahme eine Kopie für sein Archiv zu verlangen.